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Kooperationen zur PatientenversorgungDie OcuNet Gruppe unterstützt im Interesse optimierter Patientenversorgung die Zusammenarbeit der unterschiedlich spezialisierten Ärzte. Verschiedene Kommunikations- und Kooperationsplattformen werden dazu systematisch genutzt.
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Qualitätsgestützte Kooperation bei Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers Verschiedene Forschungsansätze haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Weiterentwicklung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers (retinale Erkrankungen) beigetragen. Für Deutschland mit seiner älter werdenden Bevölkerung ist diese umfangreiche Gruppe der das Sehen irreversibel bedrohenden Erkrankungen eine erhebliche Herausforderung. Allein auf die beiden häufigsten Krankheitsbilder entfallen über 50% der Neuerblindungen. Die OcuNet Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf systematischer Basis Erkenntnisse der Forschung in die Praxis zu transferieren und Kooperationsstrukturen zwischen unterschiedlich spezialisierten Augenärzten aufzubauen. Ziel ist es, den Patienten den raschen Zugang zu einer individuellen und indikationsgerechten Therapie zu ermöglichen und damit eine optimierte Versorgung zugänglich zu machen. Als Instrument eines umfassenden und zeitnahen Wissenstransfers haben die Retinologen der OcuNet Gruppe unter Leitung von Herrn Prof. U. Kellner in Siegburg und Herrn Prof. D. Pauleikhoff in Münster einen Leitfaden zur therapieorientierten retinalen Diagnostik verfasst und werden diesen jährlich an den aktuellen Stand anpassen. Der Leitfaden ist für die OcuNet Einrichtungen eine wichtige Hilfestellung insbesondere auch bei der Zusammenarbeit von augenchirurgischen OcuNet Zentren und primär nicht-operierenden OcuNet Augenarztpraxen bieten. |
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Eine engmaschige Kooperation der primär nicht chirurgischen und chirurgischen OcuNet Ärzte wird auch im Rahmen des gemeinsamen Qualitätsmanagementsystem der OcuNet Einrichtungen realisiert. Im OcuNet Qualitätsmanagementhandbuch, das den angeschlossenen Praxen eine Zertifizierung nach DIN EN ISO ermöglicht, werden die im Rahmen der Kataraktoperation zwischen dem Hausaugenarzt und dem Operateur auszutauschenden Daten standardisiert vorgegeben. So wird eine gleichbleibend hoher Kommunikationsstandard zwischen den an der Versorgung beteiligten Einrichtungen realisiert. | |||
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