OcuNet -  Augenchirurgie und perioperativen Versorgung
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Pressemitteilung 2009

Die OcuNet Gruppe baut mit neuen Zentren die ambulante Versorgung flächendeckend
aus und integriert weitere sektorübergreifende Versorgungsformen

 
     
 

Düsseldorf, Januar 2009 - Die Bedeutung des ambulanten diagnostischen und chirurgischen Sektors in der Augenheilkunde hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die medizinische und technische Entwicklung ermöglicht heute, dass die überwiegende Zahl der augenchirurgischen Eingriffe ambulant durchgeführt werden kann. Die Ärzte in den OcuNet Zentren waren mit Wegbereiter dieser Entwicklung: Aber trotz hoher Qualität ist Augenchirurgie auch heute nicht ausschließlich ein ambulantes Fach. Die beiden neuen OcuNet Zentren im Norden Deutschlands sowie ein neuer Standort des OcuNet Zentrums Nordrhein werden dieser Versorgungsrealität gerecht und bieten ein sektorübergreifendes Leistungsangebot - wie andere OcuNet Zentren - einschließlich stationärer Behandlung an.

Als neue Zentren der OcuNet Gruppe sind Hamburg und Braunschweig dazu gekommen. Das OcuNet Zentrum Hamburg wird die Qualitätsgemeinschaft Augenheilkunde Nord (QAN), in Braunschweig wird die Augenklinik Hoffmann OcuNet Zentrum Region Braunschweig. Das OcuNet Zentrum Nordrhein, bisher nur Standort Düsseldorf, wird durch den Standort Rhein-Sieg mit dem AugenZentrum Siegburg und der Augenarztpraxis Eitdorf verstärkt.

Vorreiter für Qualitätsinitiative im Norden: Das OcuNet Zentrum Hamburg

Die QAN besteht aus zwei Entitäten: der QAN GmbH mit den acht chirurgisch tätigen Augenfachärzten Herrn Dr. Magner, Herrn Dr. Hermjacob, Herrn Dr. Flohr, Herrn Dr. Kranefuss, Herrn Dr. Morszeck, Herrn Dr. Elsner, Herrn Dr. Bunse und Herrn Dr. Kirsch sowie der QAN GbR mit rund 50 überwiegend konservativ tätigen Augenärzten. Im Norden der Republik gelten sie als Vorreiter von Qualitätsinitiativen
und Qualitätsnetzwerkaktivitäten. Der Aktionsradius der Gruppe reicht über die Grenzen Hamburgs
hinaus, so dass sich hier eine Lücke auf der OcuNet Landkarte schließt.

Gesellschafter OcuNet Zentrum Hamburg

Seit 2001 besteht eine Kooperation zwischen der QAN GmbH und der Park-Klinik Manhagen in Großhansdorf im Süden Schleswig-Holsteins. Die QAN Ärzte praktizieren hier ein Kooperationsmodell ambulanter und stationärer Versorgung. Die Klinik stellt die Infrastruktur zur Verfügung, während die QAN mit voller medizinischer und gerätetechnisch fachlicher sowie wirtschaftlicher Verantwortung die Augenklinik betreibt. In bester Lage Hamburgs hat die QAN GmbH darüber hinaus die Augentagesklinik
Ballindamm mit den Möglichkeiten moderner Diagnostik und zwei hochtechnisierten Operationssälen eröffnet. Gleichzeitig ist die Augentagesklinik auch das Zentrum der Zusammenarbeit mit der QAN GbR als Konferenzzentrum.

Allrounder mit Notfallversorgung: Das OcuNet Zentrum Region Braunschweig
Mit der Augenklinik Hoffmann tritt der OcuNet Gruppe eine der ältesten und traditionsreichsten privaten Augenkliniken Deutschlands mit Herrn Dr. Genée und Herrn Dr. Weigmann als OcuNet Zentrum Region Braunschweig bei. Sie wurde 1885 von Dr. Hoffmann gegründet. Das Gebäude beherbergt heute neben der Augenklinik auch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ Dr. Genée – Dr. Weigmann). In einer sonst strukturschwachen Region bildet die Einrichtung die gesamte konservative und chirurgische augenärztliche Versorgung ab. Auf Basis eines mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen entwickelten Konzeptes übernimmt die Augenklinik zusammen mit den konservativen Kollegen die Notfallversorgung für den gesamten Kreis Braunschweig.

Gesellschafter OcuNet Zentrum Braunschweig

Neuer Standort Rhein-Sieg des OcuNet Zentrums Nordrhein
Mit dem neuen Standort Rhein-Sieg erfährt das OcuNet Zentrum Nordrhein nun eine Erweiterung. Das OcuNet Zentrum Nordrhein wurde Ende 2007 mit dem Standort Düsseldorf von Herrn Dr. Hauck, Herrn Dr. Rohrbach, Frau Dr. Kölb-Keerl und Frau Dr. Rohrbach etabliert. Der neue Standort Rhein-Sieg hat sich aus der intensiven Kooperation zwischen dem AugenZentrum Siegburg mit Herrn Dr. Utsch, Herrn Dr. Deutsch, Herrn Prof. Dr. Kellner, Frau Dr. Reckenhofer-Bauer, Frau Dr. Kellner, Frau Stappler und Frau Dr. Pavlidis und der Augenarztpraxis Eitdorf mit Herrn Dr. Neißkenwirth genannt Schroeder und Herrn Dr. Domscheit entwickelt.

Gesellschafter  OcuNet Zentrum Nordrhein, AugenZentrum Siegburg

Gesellschafter OcuNet Zentrum Nordrhein, Augenarztpraxis Eitdorf

Das Angebot der ortsnahen ambulanten Versorgung mit der kompletten diagnostischen Bandbreite und zwei starken chirurgischen Schwerpunkten kennzeichnet den neuen Standort: neben dem umfassenden Spektrum der ambulanten Augenchirurgie liegt die Betonung in Siegburg auf der Netzhaut-Glaskörperchirurgie, in Eitorf auf der Diagnostik und chirurgischen Therapie von Strabologie und Glaukom ambulant und in einer Belegabteilung. Neue Wege der ortsübergreifenden Kooperation werden im OcuNet Zentrum Nordrhein zwischen den Standorten Düsseldorf und Rhein-Sieg gestaltet. Die Kooperation der OcuNet Standorte in Nordrhein folgt der Philosophie der OcuNet Gruppe - "Qualität im Auge". Dieses Ziel wird durch weitere Standardisierung von Diagnostik und Behandlung aller Augenerkrankungen auf hohem Niveau, durch Dokumentation der Qualität und Optimierung der Kommunikation mit den kooperierenden Augenärzten erreicht.

OcuNet Vernetzung – im Interesse der Patientenversorgung
Kern der OcuNet Zentren sind niedergelassene Einrichtungen, die in ambulanten Operationseinrichtungen aber auch in Kliniken ambulante Operationskapazitäten patientennah aufgebaut haben. Viele der Ärzte in den Ocu- Net Zentren gehören zu den ambulanten Operateuren der ersten Stunde. Aber auch heute ist die Augenheilkunde kein ausschließlich ambulantes Fach: Abhängig von bestimmten OP-Indikationen, Morbidität und soziopsychologischen und regionsabhängigen Faktoren ist ein stationäres Versorgungsangebot eine wichtige Ergänzung.

Eine verzahnte Versorgung ist insbesondere in der Augenheilkunde sinnvoll, denn aufgrund des hohen
Durchschnittsalters der Patienten und den damit einhergehenden internistischen Erkrankungen kann der primär ambulante Eingriff risikobehaftet sein. Schon in der Vergangenheit haben OcuNet Zentren für diese Konstellationen funktionsfähige Strukturen mit ambulanten und stationären Versorgungsmöglichkeiten aufgebaut. Nun kommen neue Standorte hinzu, die wiederum ganz neue Formen der Verzahnung leben. "OcuNet begrüßt die neuen Ansätze zur Versorgungsstruktur, sie reflektieren die Patientenbedürfnisse und tragen so zu einer optimierten Versorgung bei", so die Geschäftsführerin der OcuNet Gruppe, Ursula Hahn.

Die OcuNet Gruppe besteht aus 15 OcuNet Zentren und verfügt über ein bundesweites Netzwerk, in dem derzeit über 1.800 chirurgisch und primär nicht chirurgisch tätige Augenärzte zusammenarbeiten. Die chirurgischen Zentren betreiben insgesamt 74 Operationseinrichtungen. Das gemeinsame Credo der Arbeit ist "Qualität im Auge" und der gemeinsame Anspruch bestmöglicher Behandlungs- und Ergebnisqualität.

Eingriffe der OcuNet Gruppe 2007

intraokulare

davon am grauen Star

extraokulare

refraktiv-chirurgische

Summe Eingriffe

112.472

87.497

10.024

9.275

131.771


Die chirurgischen OcuNet Zentren der Gruppe sind:
München, Niederbayern, OberScharrer-Gruppe, Mainfranken, Baden-Württemberg, ARTEMIS-Gruppe, Nordrhein mit den Standorten Düsseldorf und Rhein-Sieg, Münsterland Ost, Ahaus, Ostwestfalen Lippe, Braunschweig, Weser-Ems, Hamburg und Berlin/Brandenburg.

Für weitere Informationen, oder wenn Sie Kontakt zu einem der beteiligten Zentren wünschen, wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-Volkswirtin Ursula Hahn, M.B.A. (USA)
Geschäftsführerin der OcuNet Verwaltungs GmbH
Friedrichstraße 47
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 179 32 66
Fax: 0211 – 179 32 67
Mail:
Internet: www.OcuNet.de

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