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Pressemitteilung 2011

Viel Anerkennung für OcuNet Arbeit
OcuNet Gruppe veröffentlicht 8. Jahresbericht

 
     
 

Jahresbericht der OcuNet Gruppe 2010Düsseldorf, 16. Mai 2011 2010 war für die OcuNet Gruppe ein wichtiges und erfolgreiches Jahr: Die Anerkennung der langjährigen Qualitätsarbeit der OcuNet Gruppe und ihrer Akteure schlägt sich zunehmend in politischen und wissenschaftlichen Kontexten nieder. Die Organisationsformen der OcuNet Einrichtungen – der meist standortübergreifend aufgestellten OcuNet Zentren und den mit ihnen kooperierenden OcuNet Praxen – sind für die Herausforderungen des ambulanten Gesundheitswesens gerüstet. Gleichzeitig zeigen die hohen und weiter zunehmenden Patientenzahlen die Akzeptanz der Gruppe. Der rechtzeitig zur DOC in Nürnberg erscheinende 8. Jahresbericht der OcuNet Gruppe dokumentiert diese Entwicklungen.

OcuNet Zentren und OcuNet Praxen bilden zusammen ein Netzwerk, das Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Gesundheitspolitik bietet und Projekte im Sinne der Philosophie "Qualität im Auge" realisiert. 2010 fanden sie damit an vielen Stellen Gehör – zum Beispiel auf dem Workshop des Bundesministeriums für Gesundheit oder bei der Arbeit des AQUA Panels zur Erarbeitung von Qualitätsindikatoren für die Kataraktchirurgie. Eine besondere Anerkennung gab es zudem auf wissenschaftlicher Ebene: So hat Ophthalmology, die Fachzeitschrift in der Augenheilkunde mit der weltweit höchsten Reputation, ein Manuskript der OcuNet Forschungsgruppe Benchmark Katarakt angenommen. Gegenstand des Papiers sind zum einen methodische Überlegungen, wie Benchmarks für Ergebnisindikatoren in der Kataraktchirurgie valide abgeleitet werden können, und zum anderen die praktische Anwendung der Methodik.

Mit dieser Studie hat OcuNet eine Entwicklung zur Optimierung der Ergebnisqualität antizipiert, die der gesamten Fachgruppe Ophthalmologie zu gute kommen könnte. Von perspektivischer Tragweite ist, dass die Organisationsform der augenärztlichen Einrichtungen der Gruppe den im Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Gesundheit zum Versorgungsgesetz geforderten Eckpunkten entspricht. Die OcuNet Zentren und die primär konservativen OcuNet Praxen haben ihre Wurzeln im (privatwirtschaftlichen) ambulanten Sektor. Praxen wie Zentren stellen gemeinsam die ambulante konservative Basisversorgung sicher. Die spezialisierten Zentren mit Wurzeln in der ambulanten Ophthalmochirurgie bieten darüber hinaus konservative Spezialversorgung, ambulante Operationen und– subsidiär – auch stationäre Leistungen an. Die überwiegend an multiplen Standorten arbeitenden Zentren nutzen bereits die jetzt vom BMG vorgeschlagenen "mobilen Versorgungskonzepte".

Gemeinsam decken so die Einrichtungen der Gruppe alle Bereiche der Augenheilkunde ab und stellen für die oft älteren und chronisch kranken Patienten eine in der Fläche breit aufgestellte und medizinisch umfassende Versorgung bereit. Die zunehmende Bedeutung der OcuNet Gruppe wird in der Entwicklung der Fall- und Operationszahlen deutlich. Legt man die veröffentlichten Daten zur gesamten Augenheilkunde zugrunde, dann werden in den Einrichtungen der OcuNet Gruppe zwischen 13 % und 20 % aller konservativen Behandlungen und Operationen durchgeführt. Für einen polypolen Markt wie die ambulante Augenheilkunde ist das eine beachtliche Größenordnung.

Nachdem im Jahresbericht 2009 Herr Daniel Bahr, der heutige Bundesminister für Gesundheit, die Philosophie der OcuNet Gruppe gewürdigt hat, freut sich OcuNet dieses Jahr über das Grußwort von Prof. Dr. Dr. Heribert Meffert, 1. Vorsitzender des AMD-Netz NRW e.V. und emeritierter Direktor des Instituts für Marketing an der Universität Münster. Für Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) hat er ein Netzwerk initiiert, das die gesellschaftlichen, wirtschafts- bzw. gesundheitspolitischen, medizinischen, sozialen und ethischen Perspektiven der oft zur Erblindung führenden Erkrankung verzahnt.

OcuNet in Zahlen und Fakten
In der OcuNet Gruppe wurden in 2010 über 4,4 Millionen Menschen augenmedizinisch betreut und versorgt. Der größere Anteil dieser Patienten wurde von den OcuNet Praxen und den OcuNet Zentren konservativ behandelt, über 197.000 Menschen haben sich bei einem chirurgischen Zentrum der OcuNet Gruppe in chirurgische Behandlung begeben.
Die Philosophie "Qualität im Auge" wird in insgesamt 622 augenmedizinischen Einrichtungen umgesetzt, darunter 464 primär konservativ tätige OcuNet Praxen. Die OcuNet Zentren stehen für insgesamt 104 Operationssäle mit intra- und extraokularer Ausrichtung, davon befinden sich 32 in stationären Einrichtungen. Auf refraktiv-chirurgische Maßnahmen sind weitere 14 OP-Einrichtungen mit 20 Operationssälen spezialisiert. 841 Augenärzte und 93 Weiterbildungsassistenten waren Ende 2010 in den OcuNet Zentren und den OcuNet Praxen tätig.


Für weitere Informationen und Druckexemplare des Jahresberichtes wenden Sie sich bitte an die OcuNet Zentrale:

Dipl.-Volkswirtin Ursula Hahn, M.B.A. (USA)
Geschäftsführerin der OcuNet Verwaltungs GmbH
Friedrichstraße 47
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 179 32 66
Fax: 0211 – 179 32 67
Mail:
Internet: www.OcuNet.de

 

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