Frankfurt, den 29.August 2006 – Das kleine, blaue Siegel steht fürSicherheit. Jedes Auto muss beispielsweise alle zwei Jahre zum TÜV. Das ist ganz selbstverständlich. Schließlich hängt unsere Gesundheit auch davon ab, ob Autos sicher sind und einwandfrei funktionieren.
Wenn es um die Sicherheit bei Lasereingriffen gegen Kurz- oder Weitsichtigkeit geht, war das bisher nicht so. Insbesondere die LASIK, das weltweit am häufigsten eingesetzte Verfahren, wird in Deutschland von bereits über 300 Praxen, Kliniken und LASIK-Zentren angeboten. Hinzu kommen die immer zahlreicher werdenden Billigangebote aus dem Ausland. Patienten hatten kaum eine Möglichkeit zu erkennen, wie gut und erfahren die Ärzte wirklich sind, wie sorgfältig, sauber und sicher die Kliniken arbeiten und ob die Lasergeräte dem neuesten Stand der Technik entsprechen.
Das ist jetzt anders: Ab sofort bringt ein neues TÜV-Prüfzeichen Licht in den Dschungel zweifelhafter Augenlaser-Angebote.
Die ARTEMIS Laserklinik Frankfurt hat sich nun als erste Augen-Klinik Hessens der freiwilligen LASIK-TÜV Prüfung durch den TÜV-SÜD Management Service unterzogen und den strengen Anforderungen der Prüfer gestellt. Die Prüfung nahmen vor: ein technischer Gutachter des TÜV-SÜD, ein Augenarzt als medizinischer Gutachter und ein Hygiene-Spezialist.
Was steht auf dem Prüfstand
Dem Wunsch der Patienten folgend, woran eine qualifizierte Klinik erkannt werden kann, prüft der "LASIK TÜV" aufbauend auf einer ISO 9001:2000 Zertifizierung, ob Gerätschaften, Abläufe und Organisation einer Klinik auf dem aktuellsten Stand sind und ob die Mitarbeiter und Ärzte die erforderliche Qualifikation und Erfahrung besitzen. So müssen die Augenchirurgen mindestens 1000 Operationen in den letzten fünf Jahren – davon allein 250 im letzten Jahr - durchgeführt haben. Außerdem muss sich das gesamte Personal nachweislich regelmäßig fort- und weiterbilden.
Gerade im Hinblick auf die in diesem Markt oft zweifelhaften Angebote steht die Kontrolle der Behandlungsergebnisse und die Patientenzufriedenheit an erster Stelle. Mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent innerhalb plusminus 0,5 Dioptrien werden von den Kliniken, die das TÜV-Siegel erlangen wollen, hohe Maßstäbe erwartet.
Zertifizierte Kliniken müssen des weiteren einen ausgebildeten Hygienebeauftragen haben, der dafür sorgt, dass die Hygienerichtlinien des Robert Koch Institutes (RKI) eingehalten werden.
Die technische Ausstattung unterliegt ebenfalls strengsten Voraussetzungen. Für die LASIK dürfen nur moderne und laufend gewartete Diagnose- und Behandlungsgeräte eingesetzt werden.
So lassen sich anhand eines klaren Anforderungsprofils alle entscheidenden Kriterien objektiv, nämlich von externen Gutachtern, nachprüfen und mit anderen Kliniken vergleichen. Alle Qualitätsmerkmale werden in jährlichen Abständen vom TÜV kontrolliert.
Dem Patienten signalisiert die TÜV-Plakette künftig, ob die strengen Qualitätsanforderungen der Prüfer erfüllt werden. Darauf basierend kann man als Patient nun eine vernünftige Wahl der geeigneten LASIK-Klinik treffen.
ARTEMIS Laserkliniken GmbH
Alexandra Keller-Derzbach
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