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Frankfurt, April 2007 –Wenn es um eine Operation am Auge geht, verspüren wohl die meisten Menschen ein mulmiges Gefühl im Bauch. Verständlich, denn schließlich stellen die Augen für die meisten das wichtigste Sinnesorgan überhaupt dar. „Angst vor Augenbehandlungen tritt bei fast jedem Patienten auf“, unterstreicht Dr. Christian Horstmann, Facharzt für Augenheilkunde und ärztlicher Direktor der ARTEMIS Augen- und Laserklinik Frankfurt. Nun gibt es ein speziell auf diese Patientengruppe zugeschnittenes Behandlungskonzept, welches Betroffenen die Furcht nimmt – besonders auch bei LASIK-Behandlungen.
Unwissenheit macht Angst
Zittern, schweißnasse Hände, Herzrasen und Atemnot – bei Angstpatienten löst schon allein der Gedanke an eine Augenoperation Panik aus. „Übersteigerte Furcht resultiert in den meisten Fällen aus Unwissenheit der Patienten. Deshalb setzen wir auf Vertrauen und Aufklärung“, erklärt Dr. Horstmann. Alle Ärzte der Frankfurter Klinik nehmen sich deshalb besonders viel Zeit für die schreckhaften Patienten und erklären ihnen alle Behandlungsschritte, Geräte und Instrumente ausführlich. Entspannte Atmosphäre und der Verzicht auf steriles Weiß sorgen zusätzlich für Beruhigung. Darüber hinaus bauen die Experten für gutes Sehen ein Vertrauensverhältnis zum ängstlichen Patienten auf – so fühlt er sich ermutigt Ängste und Fragen zu äußern. Bei starker Furcht sorgen Beruhigungsmittel für stressfreie Behandlungen, in besonderen Fällen wird eine Vollnarkose erforderlich. Grundsätzlich empfehlen Ärzte jedoch, nicht in jedem Fall und bei der kleinsten Untersuchung Medikamente einzunehmen. Zwar lässt sich dadurch die Angst vorübergehend eindämmen, doch fehlende positive Erfahrungen steigern sie weiter.
Keine Furcht vor LASIK
Auch beim LASIK-Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit oder Hornhautverkrümmungen wenden die Mediziner diese Regeln an. Da die Behandlung allerdings die Mitarbeit eines wachen Patienten erfordert, können die Ärzte dem ängstlichen Patienten keine Vollnarkose oder stark wirksame Schlafmittel verabreichen. Bisher mussten schreckhafte Betroffene deshalb weiter Brille oder Kontaktlinsen tragen. „Heute haben wir jedoch die Möglichkeit durch Hinzuziehung einer speziell geschulten Anästhesistin und Gabe eines individuell dosierten Medikamenten-Mix – bestehend aus neuartigen angstlösenden sowie beruhigenden Mitteln – auch diesen Patienten die LASIK-Behandlung anzubieten“, erklärt Dr. Horstmann, der mit seinen Kollegen eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet einnimmt und die angstfreie Variante deutschlandweit erstmalig durchführt. Dadurch erzielen die Spezialisten bei bleibender Kooperationsfähigkeit des Patienten, dass er sich völlig entspannt. Auch erste Erfahrungen liegen schon vor: Keiner der bisher mit dem neuen Konzept Behandelten litt unter einer Angstattacke – fast alle von ihnen empfanden den Eingriff sogar als angenehm. „Ich freue mich, nun auch Angstpatienten, denen ich bisher von einer LASIK abraten musste, den Traum von einem Leben ohne Brille erfüllen zu können“, so Dr. Horstmann. Rund 200 Euro Mehraufwand müssen Patienten allerdings einkalkulieren, wenn sie sich für diese Methode entscheiden.
80.000 Deutsche unterziehen sich jedes Jahr einer LASIK-Behandlung, in über 99 Prozent der Fälle verläuft die Operation ohne ernste Komplikationen. „Das bedeutet aber nicht, dass beim Rest schwere Schäden entstehen“, unterstreicht Dr. Horstmann. Oft reicht eine zweite Korrektur aus, um entstandene Fehler zu beheben, Erblindungen durch LASIK sind in Deutschland nicht bekannt. Patienten erkennen anhand des Gütezeichens LASIK-TÜV, ob sie sich in sicheren Händen befinden, denn ein unabhängiges Gremium überprüft unter anderem die Erfolgsquoten operierender Ärzte. Nur Augenexperten, die bestimmte Prozentwerte erreichen, erhalten vom TÜV Süd ein Zertifikat.
Weitere Informationen unter www.lasik-tuev.de und www.artemisklinik.de
ARTEMIS Laserkliniken GmbH
Alexandra Keller-Derzbach
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