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Pressemitteilung 2007 Netzwerk für Qualität |
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Hervorragende Leistungen einzelner ergeben noch keine durchgängig gesicherte Qualität. Doch wenn alle Beteiligten sich gemeinsam an höchsten Standards orientieren und die dafür nötigen Strukturen schaffen, können sie dauerhaft gute Ergebnisse erzielen. OcuNet hat in den vergangenen Jahren solche Strukturen aufgebaut, nun präsentiert der Verbund augenchirurgischer OcuNet Zentren und OcuNet Praxen die Ergebnisse der Arbeit. So hat OcuNet eine internetbasierte Ergebnisdatenbank aufgebaut, in die sowohl die operierenden Augenärzte als auch die Kollegen, zu denen die Patienten zu Vor- und Nachuntersuchungen gehen, ihre Untersuchungsergebnisse und operative Daten eingeben. Diese Datenbank aufzubauen und zu pflegen, war und ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Doch die Auswertung des Testlaufs belegt das große Potenzial: Die Datenbank wird eine vergleichende Qualitätssicherung der Zentren ermöglichen. Dieses Benchmarking dient dem Wohl der Patienten: Es liefert wertvolle Hinweise, wie die Behandlungsqualität noch verbessert werden kann.Projekte wie diese Ergebnisdatenbank sind nur möglich, wenn sich alle Augenärzte und ihre Mitarbeiter, die an der Behandlung der Patienten beteiligt sind, auf gemeinsame Standards geeinigt haben. So erarbeitet beispielsweise das 2006 gegründete OcuNet Qualitätsnetzwerk Groß Pankow gemeinsam die Voraussetzungen für die Zertifizierung von Augenarztpraxen nach DIN EN ISO 9001:2000. Insgesamt 36 Augenarztpraxen beteiligen sich an diesem Netzwerk. Der Netzwerkgedanke geht aber auch über die Grenzen des Fachs Augenheilkunde hinaus – Vertreter anderer Disziplinen wie zum Beispiel Diabetologen bezieht OcuNet ganz bewusst mit in die Arbeit an Qualitätsstandards ein. Ebenso wichtig ist die konzeptionelle Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen wie der ProRetina e.V. OcuNet versteht sich als Struktur einer Zukunft, die nun langsam zu Gegenwart wird: Dieser jenseits gesetzlicher Zwänge entstandene überregionale Verbund von Augenärzten erfüllt die Anforderungen von Patienten, Politik und Kostenträgern.
Die Operation des Grauen Stars (Katarakt) – die in Deutschland die häufigste Operation überhaupt ist – macht den größten Teil der Eingriffe aus, doch in den Zentren arbeiten auch Spezialisten für Hornhautchirurgie (Keratoplastik und LASIK), die operative Behandlung des Grünen Stars (Glaukom), für Netzhaut-/Glaskörperchirurgie sowie für Augenmuskeloperationen und plastische Chirurgie. Gemeinsame Anstrengungen in den Bereichen Struktur-, Ergebnis- und Behandlungsqualität, Fortbildung und Forschung ermöglichen eine hervorragende augenmedizinische Betreuung der Patienten. Möchten Sie den Medizinischen Jahresbericht 2006 zugeschickt bekommen? Wünschen Sie weitere Informationen oder Kontakt zu einem der beteiligten Zentren? Rufen Sie uns an: Dipl.-Volkswirtin Ursula Hahn |
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