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Pressemitteilung 2010

"Standards in der Qualitätsarbeit"
OcuNet Gruppe veröffentlicht Jahresbericht 2009

 
     
 

Düsseldorf, 11. Juni 2010 – Durch Weiterentwicklung und Erarbeitung von Standards setzt die OcuNet Gruppe mit ihrer Arbeit 2009 abermals Maßstäbe in der Qualitätsarbeit. "Standards sind in der Augenheilkunde unerlässlich", so Ursula Hahn, Diplom-Volkswirtin M.B.A. (USA), Geschäftsführerin der OcuNet Verwaltungs GmbH. "Sie definieren Qualitätsansprüche und ermöglichen in der Zusammenarbeit der mittlerweile 828 Augenärzte, die sich der OcuNet Gruppe mit insgesamt 622 Einrichtungen angeschlossen haben, insbesondere an der Schnittstelle der konservativen und chirurgischen Patientenversorgung eine einheitliche Sprachregelung".Über 180.000 Patienten, die 2009 in einem der 17 OcuNet Zentren operiert wurden, profitierten von diesen Strukturen.

Der medizinische Jahresbericht, den die OcuNet Gruppe im Juni 2010 zum 7. Mal vorlegt, dokumentiert die Arbeit und die Entwicklung der OcuNet Gruppe. Dass sie auch politisch wahrgenommen wird, zeigt sich in den Äußerungen des Staatssekretärs im Bundesgesundheitsministerium, Herrn Daniel Bahr, der ein Grußwort zum aktuellen Bericht beigetragen hat: "Die OcuNet Gruppe ist hier ein hervorzuhebendes Beispiel für eine Initiative, die weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehend sich für Qualität und deren Verbesserung einsetzt. Ein Beleg dafür ist für mich insbesondere auch, dass sich OcuNet nicht nur für eine Verbesserung struktureller Prozesse einsetzt, sondern sich darüber hinaus für die Optimierung der Ergebnisqualität ihrer Arbeit stark macht. […] Das Ziel, die Versorgung von Patientinnen und Patienten durch eine verbesserte Kommunikation und Kooperation zwischen den operativ tätigen OcuNet Zentren und nicht operativ tätigen Praxen mit einer gemeinsamen Kooperationsplattform zu optimieren, begrüße ich ausdrücklich".

Ergebnis- und Prozessqualität im Fokus
In vielen Einzelprojekten wird die Qualitätsarbeit der OcuNet Gruppe realisiert. Ein wichtiger Baustein, der 2009 erarbeitet und etabliert wurde, ist das Kommunikations- und Kooperationskonzept zur therapieorientierten Diagnostik bei retinalen Erkrankungen. Der Leitfaden, der in übersichtlicher Form für jedes Krankheitsbild die Aussagekraft der verschiedenen diagnostischen Verfahren und daraus resultierende therapeutische Maßnahmen charakterisiert, hat weit über die Fachgruppe Ophthalmologie hinaus Beachtung gefunden. Ein wichtiges Projekt an der Schnittstelle der Versorgung ist die gemeinsame Arbeit in Qualitätszirkeln mit dem Ziel der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 anhand des einheitlichen OcuNet Qualitätsmanagementhandbuchs.

Mit einer Benchmarkstudie zur Ableitung von Benchmarks der Prozess- und Ergebnisqualität hat OcuNet als Pionier eine Entwicklung antizipiert und bereits gruppeninterne Eckdaten gesetzt, die der gesamten Fachgruppe Ophthalmologie zugutekommen können. Gerade hat der Gemeinsame Bundesausschuss dem AQUA Institut den Auftrag zur Entwicklung und Implementierung von Qualitätssicherungsinstrumenten auch in der Kataraktchirurgie gegeben. OcuNet kann und wird seine Erfahrungen und seine Kenntnisse zur Realisierung eines möglichst hohen, aber realistischen Niveaus in der Versorgung in den Findungsprozess einbringen  - allerdings immer nur unter der Prämisse, dass die organisatorischen wie finanziellen Strukturen auch ausreichend sind.

OcuNet in Zahlen und Fakten
In der OcuNet Gruppe wurden in 2009 über 1,97 Millionen Menschen augenmedizinisch betreut und versorgt. Der Löwenanteil dieser Patienten (1,79 Millionen) wurde von den OcuNet Praxen und den OcuNet Zentren konservativ behandelt, über 180.000 Menschen haben sich bei einem chirurgischen Zentrum der OcuNet Gruppe in chirurgische Behandlung begeben.

Operationen der OcuNet Gruppe 2009
intraokulare davon am
Grauen Star
extra-
okulare
refraktiv-
chirurgische
Summe
158.428 113.661 12.475 9.391 180.294

828 Augenärzte in OcuNet Zentren und OcuNet Praxen führten Ende 2009 den Namen der Gruppe. Gegenüber 549 aktiven Mitstreitern im vergangenen Jahr ist das ein deutlicher Anstieg, der die wachsende Bedeutung der OcuNet Gruppe innerhalb der Branche reflektiert. Die Zahl der Augenärzte in den OcuNet Praxen trägt besonders stark zu dem Wachstum bei: Nach 350 in 2008 führten Ende 2009 bereits 597 Augenärzte den Markennamen und bekennen sich damit aktiv zur OcuNet Gruppe. 

Die Philosophie "Qualität im Auge" wird in insgesamt 622 augenmedizinischen Einrichtungen umgesetzt. Unter den OcuNet Einrichtungen überwiegen mit 461 die Praxen der primär konservativ tätigen OcuNet Praxen. Die primär chirurgisch tätigen OcuNet Zentren stehen für insgesamt 69 Operationseinrichtungen mit 104 Operationssälen mit intra- und extraokularer Ausrichtung, davon befinden sich 22 in stationären Einrichtungen. Auf refraktiv-chirurgische Maßnahmen sind weitere 14 OP Einrichtungen mit 20

Operationssälen spezialisiert. 63 Gemeinschaftspraxen und medizinische Versorgungszentren von OcuNet Zentren stehen Patienten für eine konservative Betreuung offen. Für die geräteintensive diagnostische Versorgung von Patienten sind zudem die 14 Gerätegemeinschaften bedeutsam, die häufig von OcuNet Praxen und OcuNet Zentren gemeinsam betrieben werden.

Für weitere Informationen und Druckexemplare des Jahresberichtes wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-Volkswirtin Ursula Hahn, M.B.A. (USA)
Geschäftsführerin der OcuNet Verwaltungs GmbH
Friedrichstraße 47
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 179 32 66
Fax: 0211 – 179 32 67
Mail:
Internet: www.OcuNet.de

 

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