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Pressemitteilung 2005Qualität von Anfang bis EndeEin beispielhaftes Konzept: OcuNet dehnt die Qualitätssicherung auf die gesamte Versorgungskette aus. |
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DÜSSELDORF – Augenchirurgische Leistungen auf höchstem Niveau verbunden mit stringenter Qualitätssicherung vom ersten Beratungsgespräch bis zur letzten Nachuntersuchung: Dieses Konzept verfolgt OcuNet. Soeben hat der Verbund großer augenchirurgischer Zentren seinen zweiten medizinischen Jahresbericht vorgelegt. Darin macht er transparent, welchen Beitrag zur Gesundheitsversorgung das Netzwerk aus Operationszentren und niedergelassenen Augenärzten leistet. Dieses Netzwerk umfasst inzwischen sieben OcuNet Zentren, die mit insgesamt 1028 niedergelassenen Augenärzten der OcuNet Praxen in Deutschland kooperieren. Das heißt: Rund ein Fünftel aller deutschen Augenärzte arbeitet mit OcuNet zusammen. Neben der gemeinsamen Betreuung der Patienten erstreckt sich diese Zusammenarbeit beispielsweise auf den Erfahrungsaustausch in Qualitätszirkeln. In Diagnostikcentern nutzen die Augenärzte darüber hinaus hochmoderne Geräte effizient zur Früherkennung von Augenkrankheiten. Die Chirurgen in den OcuNet Zentren decken alle Bereiche der Augenheilkunde ab. In den meisten Fällen können die Patienten ambulant behandelt werden, doch auch stationäre Einrichtungen gehören mit zum Verbund. Die Operation des Grauen Stars (Katarakt) macht weiterhin den größten Teil der Eingriffe aus. Mehr als 45.000 Augen befreiten die OcuNet Chirurgen im vergangenen Jahr vom Grauen Star. Wichtige Spezialgebiete sind daneben die Hornhautchirurgie, die operative Behandlung des Grünen Stars (Glaukom), Augenmuskeloperationen und die plastische Chirurgie. Immer häufiger können auch Eingriffe an der Netzhaut und am Glaskörper ambulant durchgeführt werden. Vom ersten Beratungsgespräch beim niedergelassenen Augenarzt über die Operation bis zur letzten Nachuntersuchung sind die Patienten bei OcuNet in guten Händen: Nahezu alle Zentren sind nach der international anerkannten Norm DIN EN ISO 9001-2000 zertifiziert. OcuNet unterstützt auch die kooperierenden OcuNet Praxen, die ihr Qualitätsmanagement-System zertifizieren lassen. Ziel ist es, die Qualitätssicherung auf die gesamte Versorgungskette auszudehnen – ein Projekt, das in dieser Form für das deutsche Gesundheitswesen beispielhaft ist. Bei einer Anwendungsbeobachtung im Auftrag eines Herstellers von Intraokularlinsen hat OcuNet im Jahr 2004 systematisch Daten zur Ergebnisqualität von Kataraktoperationen erhoben: Die Sehkraft der Patienten nach der Operation wurde mit der präoperativ vorgegebenen Zielrefraktion verglichen. Es zeigte sich, dass in 86,9 % der 1429 untersuchten Fälle die Sehkraft der Patienten maximal eine Dioptrie von dem vor der Operation angestrebten Ziel abwich – ein Ergebnis, das die Erwartungen deutlich übersteigt. Die Studie zeigte aber auch Unterschiede zwischen den einzelnen Zentren auf. Diesen Unterschieden geht OcuNet auf den Grund, um weitere Verbesserungen im Sinne eines Benchmarking zu erreichen. Die Erfassung der Ergebnisqualität wird zum festen Bestandteil des Qualitätssicherungs-Systems von OcuNet: Eine Datenbank befindet sich im Aufbau, in der nicht nur die Daten der Voruntersuchungen und Besonderheiten während der Operation festgehalten werden. Die OcuNet Praxen geben auch die Ergebnisse der Nachuntersuchung, die rund sechs Wochen nach der Operation stattfindet, in diese Datenbank ein. So erhalten die Zentren wichtige Rückmeldungen, die dazu beitragen, die Qualität ihrer Leistungen weiter zu verbessern. Der Jahresbericht gibt einen Überblick über diese Projekte, er erlaubt aber auch Einsicht in die einzelnen Zentren, in die Aktivitäten in Forschung und Weiterbildung. Die Augenchirurgen berichten außerdem über ihr Engagement in der Dritten Welt. Die Hilfsaktionen, die bisher auf die Initiative der einzelnen OcuNet Zentren zurückgingen, werden zukünftig zu einer ständigen Partnerschaft mit der Christoffel-Blindenmission ausgebaut. Wenn Sie Interesse an dem Jahresbericht haben oder Kontakt zu einem der
beteiligten Zentren wünschen, wenden Sie sich bitte an: |
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